Sommerpause mit Presserummel

By BI Hirnzigenpark, 1. Juli 2018

Die Bürgerinitiative hatte den Wunsch, noch vor der Sommerpause den Dialog mit der WBG über die konkrete Ausgestaltung der weiteren Zusammenarbeit zu beginnen. Auf Wunsch von Herrn Büttner, der offenbar noch nicht ganz so sicher schien, dass das „Kleingartenproblem“ für ihn wirklich vom Tisch ist, wurden die Terminabsprachen zunächst verschoben. Während der in der TA nachzulesenden Pressekampagne über öffentlichkeitswirksame Initiativen der WBG Einheit im Zusammenhang mit dem Hirnzigenpark wurde der Entwurf eines Eckpunktepapiers über die künftige Zusammenarbeit von BI und WBG von letzterer abgelehnt. Bis heute ohne Angaben von Gründen bzw. Andeutung anderer Vorstellungen. Das von Herrn Büttner für Ende Juni in Aussicht gestellte erste Gespräch kam bisher nicht zustande, weil er auf inzwischen zwei Mails und eine mündliche Nachfrage bei der für den Hirnzigenpark verantwortlichen Mitarbeiterin bisher nicht reagiert hat. Einer der von uns vorgeschlagenen Termine ist deshalb inzwischen verstrichen. Der letzten Möglichkeit vor der Sommerpause droht das gleiche Schicksal. Währenddessen reißen die Artikel über in jedem Fall lobenswerte Initiativen der WBG in der Presse nicht ab. Damit vesrtärkt sich für uns der Eindruck, dass Herr Büttner an einer Zusammenarbeit mit uns zumindest im Augenblick wenig Interesse hat. Einige begründen das mit seinem „Sieg“ bei der Auflösung der Kleingartenanlage, die in der Öffentlichkeit auch noch als Kompromiss dargstellt wird.

Wir wollen mit diesem Blogeintrag allen Mitgliedern und Freunden der BI sowie Interessenten an der Entwicklung des Hirnzigenparks zunächst einmal mitteilen, dass wir nur ungern eine Auseinandersetzung  über die Presse führen, sondern weiter auf konstruktive und gleichberechtigte Gespräche bzw. Verhandlungen setzen. Schließlich wird die Entwicklung des Parkgeländes auch bei Beibehaltung der Besitzverhältnisse nicht losgelöst von einem Bebauungsplan zu sehen sein. Bei dessen Aufstellung ist die Beteiligung der Bürger (und damit auch der BI) erklärter politischer Wille derer, die letztendlich darüber entscheiden, ob und was am Hirnzigenpark gebaut wird oder eben auch nicht. Alle, die in ähnlich gelagerten Fällen Erfahrungen haben, berichten übereinstimmend, dass eine rechtzeitige und weitgehende Einigung zwischen Bauherr und Bürgerinitiative letztlich die schnellste Möglichkeit ist, zu einem gewünschten Bebauungsplan (einschließlich der damit u.U. verbundenen Änderung des Flächennutzungsplanes) zu kommen.

Insofern sind wir zuversichtlich und wünschen zunächst allen Beteiligten einen schönen Sommer, einen ebensolchen Urlaub und in einigen Wochen dann ergebnisreiche Gespräche im Sinne der von der Stadt gewollten Bürgerbetiligung.

 

Detlef Wagner
Sprecher der BI

PS: Der Vorwurf, dass die Presse (hier die TA) zum Sprachrohr der WBG wird, ist sicher unbegründet. Dass die Bürgerinitative Hirnzigenpark als offensichtlich Beteiligter bei den Berichten weder gefragt noch erwähnt wird, trägt dennoch sicher nicht zum Glauben an die Ausgewogenheit und die Objektivität der Presseberichterstattung bei. Wir sind darüber in Kürze im Gespräch, allerdngs nach dem Urlaub des Autors der betreffenden Artikel.

 

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